Merit Zloch - Harfe - Berlin und Lutherstadt Wittenberg
Musik und Projekte
Harfenunterricht
Kontakt und Buchung CDs und Notenbücher kaufen
Videos bei  youtube
Veranstaltungen
Impressum

Merit Zloch - Harfe - Berlin und Wittenberg
Musikalische Umrahmungen

Harfenduo Zirla

Musikarchäologischer
Konzertvortrag


Duo solid ghost -  Harfe und Dudelsack

Märchen von der Insel Rügen und anderswo

Museumspädagogische Programme



Musikarchäologisches
                                      Konzerprogramm

Merit Zloch (Harfen, frühmittelalterliche Leier, Knochenflöte, Gesang, Moderation) ist Magister für Ur- und Frühgeschichte und Kunstgeschichte sowie
freiberufliche Musikerin. Sie hat sowohl museumspädagogische Programme im Pommerschen Landesmuseum Greifswald geleitet und auf Ausgrabungen gearbeitet
als auch mit der Harfe auf internationalen Festivalbühnen gestanden. Ihre Magisterarbeit schrieb sie - ganz im Sinne der Virdungschen Neugier - über musikarchäologische Funde.

Matthias Branschke (verschiedene Rohrblattinstrumente, Dudelsäcke, Holzflöte, Knochenflöte, Moderation)  spielt Dudelsack, seit er 12 Jahre alt ist. Inzwischen ist er renommierter Dudelsackbauer mit fachspezifischer Ausbildung und eigener Werkstatt, erfolgreicher Musiker und gesuchter Dozent. Und er weiß sehr genau über die Wichtigkeit kleiner Dinge bescheid, die für das Funktionieren eines Instrumentes unendlich wichtig sind, die die Archäologen aber so gut wie nie finden....

www.dudelsackmanufaktur.de

"Ye doch wolt ich sye gern sehen/noch vil lieber hoeren...." -  Archäologische Musikinstrumente aus Mittelalter und Früher Neuzeit

Ein musikarchäologischer Infotainment - Abend

Alte, längst vergessene Musikinstrumente regten schon vor hunderten von Jahren die Fantasie der Menschen an. So platzte bereits Sebastian Virdung, Musiktheoretiker der frühen Renaissance, förmlich vor Neugier auf Aussehen und Klang der Musikinstrumente vergangener Zeiten - das obige Zitat ist der Beweis.

Was wir heute über Instrumente des Mittelalter und Volksmusikinstrumente der Renaissance wissen, verdanken wir Abbildungen, Traktaten - und vor allem archäologischen Funden.

Letztere sind natürlich besonders interessant und faszinierend! Man kann sie berühren, von allen Seiten beschauen und ganz selten sogar die Originale zum Klingen bringen. Vor allem kann man die Funde nachbauen, sie spielen lernen und so einen Eindruck vom Klang längst vergangener Zeiten erhalten. Somit haben wir heutzutage die Möglichkeit, unsere Neugier auf die "alten Klänge" zu befriedigen - im Gegensatz zu Sebastian Virdung vor 500 Jahren.

Jeder Musikinstrumentenfund hat eine Geschichte. Wir werden besonders spannende Funde vorstellen, ihre Geschichten erzählen und natürlich die Nachbauten zum Klingen bringen. Der Fokus liegt dabei auf Instrumenten, die in Norddeutschland entdeckt wurden. Gemeinsam mit ähnlichen Funden aus ganz Europa, mit Abbildungen der Instrumente in ihrer Zeit und schriftlichen Erwähnungen verschiedenster Art wird ein fesselndes Stück Musikgeschichte lebendig

Es bleibt natürlich nicht aus, daß die unterschiedlichen Blickwinkel der beiden Musiker - sie Archäologin, er Instrumentenbauer, sie spezialisiert auf Harfen und Leiern, er auf Holzblasinstrumente - immer wieder Anlaß zu gegenseitigen Neckereien und ähnlichem geben - aber lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf einen nicht nur klangvollen, sondern auch unterhaltsamen Infotainment-Abend!